AKTIVIX – DAS INTERNETPORTAL FÜR SENIORENBEDARF UND ALLTAGSHILFE


WAS VERSTEHT MAN UNTER SENIORENBEDARF UND WAS SIND ALLTAGSHILFEN?

Der Begriff Seniorenbedarf taucht oftmals in Senioren-Webseiten in der Rubrik: „Produkte für Senioren“ auf. Das ist insoweit richtig. Hier wird ein Bedarf über spezielle Produkte für Senioren gedeckt.

Das können sein:

Doch wir sehen in „Seniorenbedarf“ weitaus mehr. Denn die Wörter Bedarf und Bedürfnis sind eng miteinander verwandt. Sind Bedürfnisse nicht auch Wünsche, Begehren und Sehnsüchte?

„Welche Bedürfnisse haben Sie? Wie wollen Sie im Alter leben?“

Die meisten Senioren antworten:

  • So lange wie möglich in den eigenen vier Wänden wohnen.
  • Das Leben im Alter nicht in Einsamkeit verbringen.
  • Trotz Bewegungseinschränkungen ein aktives Leben führen.
  • Nicht alle liebgewonnenen Gewohnheiten aufgeben müssen.
  • Selbst einkaufen gehen und das Essen eigenständig zubereiten.
  • Der Familie nicht zur Last fallen.

Übrigens, laut einer Studie steht der Wunsch: „Mit geeigneten Hilfsmitteln für Senioren in der eigenen Wohnung zu leben“, mit 61,9 % an dritter Stelle. Gefolgt von den Wünschen: „Gesund und fit zu bleiben“ und „kein Pflegefall zu werden“.

Um diesen Seniorenbedarf – Ihre persönlichen Bedürfnisse zu verwirklichen, gibt es Alltagshilfen. Sie erleichtern Ihnen, wie der Name verrät, den Alltag. 



Welche Hilfsmittel sind im Alter nützlich?

Das reich bestückte Angebot reicht von Senioren Hilfsmitteln für:

  • Küche, Badezimmer sowie Schlaf- und Wohnraum,

bis zu:

  • Mobiliar für seniorengerechtes Wohnen,
  • technischen Produkten für Senioren die Sicherheit bieten,
  • medizinischen Messgeräten zur Gesundheitsüberwachung und Prophylaxe,
  • Therapiehilfen zur Physiotherapie oder Seniorengymnastik,
  • Mobilitätshilfen für ein agiles Leben vor und hinter der Wohnungstür,
  • Senioren Hilfsmittel für Garten und Balkon.

Der Seniorenbedarf gehört ab einem bestimmten Alter zum Leben. Doch durch Alltagshilfen können wir es nach unseren Bedürfnissen lebenswert gestalten.

„Es kommt nicht darauf an, dem Leben mehr Jahre zu geben, sondern den Jahren mehr Leben zu geben.“ – Alexis Carrel –

GEBEN SIE IHREN JAHREN MEHR LEBEN!

Älterwerden bedeutet heutzutage, nicht im Rentenalter zurückgezogen zu leben und auf den kommenden Tag zu warten. Viele Senioren sehen ihren verdienten Ruhestand und die damit gewonnenen Freiräume als Chance für einen Neubeginn. Sie sind unternehmungslustig und suchen die Veränderung in einem abwechslungsreichen, agilen Leben ohne Einsamkeit.

Freizeitaktivitäten

Angebote, die speziell auf die Bedürfnisse von Senioren abgestimmt sind, gibt es jede Menge. So treffen sich ältere Menschen in Senioren-Clubs, organisieren Spiele-Nachmittage, Tanzveranstaltungen oder gründen einen Chor. Sie treiben gemeinsam Sport, wandern durch die Natur und lernen auf Ausflügen oder Reisen fremde Orte kennen. 

Auch Senioren-Portale, Blogs und Ratgeber im Internet erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.

Senioren, die sich den Wunsch nach Selbstverwirklichung erfüllen, arbeiten ehrenamtlich in sozialen Einrichtungen oder orientieren sich an Kultur- und Kunstprojekten. Manche meistern ein Senioren-Studium, absolvieren Weiterbildungskurse oder erlernen eine Fremdsprache. Damit trainieren sie ihre geistige Fitness und begegnen nebenbei Menschen mit gleichen Interessen.

Oma und Opa sind die Besten!

Haben Sie Enkelkinder? Dann kennen Sie deren Wissensdurst, Entdeckerfreude und Bewegungsdrang.

Die meisten Senioren, die Oma oder Opa sein dürfen, nutzen so viel wie möglich aktive Zeit mit ihren Enkeln. Sie hören geduldig zu, erzählen Geschichten und sind ständig auf der Suche nach der richtigen Antwort auf unzählige Fragen. Dabei bleiben sie geistig fit. Körperlich lassen sie sich gerne beim Spazieren gehen, Versteck-Spiel oder der Jagd nach dem Ball herausfordern.

Anders als bei ihren Kindern haben sie endlich Zeit, das Kinderglück in vollen Zügen zu genießen und nicht den kleinsten Augenblick zu verpassen. Ja, mit Enkelkindern ist vieles neu. Oma und Opa können gelassener, nachsichtiger und ein wenig großzügiger wie Mama und Papa sein. Gerade dafür werden sie von den Kindern ins Herz geschlossen.

Alle, die (noch) keine stolzen Großeltern sind, müssen nicht zwingend auf eine gemeinsame Zeit mit Kindern verzichten. Manche Eltern suchen nach einem warmherzigen und fürsorglichen Menschen, der sie als Leihoma oder Leihopa unterstützt. Denn Oma und Opa wohnen zu weit weg oder mussten sie unglücklicherweise für immer verlassen.

Erfolgsgeschichten bestätigen, dass Senioren die Herausforderung großartig managen. Für die Eltern sind sie eine dankbare Bereicherung und für die Kinder in Kürze Ersatz-Oma oder -Opa, die stets Zeit für sie haben.

Viele Senioren teilen das Zuhause mit einem Haustier

Was ist für Tierliebhaber schöner, als die Freizeit mit einem treuen Gefährten zu verbringen? Besonders beliebt sind Hunde, Katzen, Wellensittiche oder Kanarienvögel.

Die tierischen Freunde vermitteln das Gefühl, gebraucht und geliebt zu werden. Das macht glücklich. Hunde oder Katzen suchen die Nähe, lassen sich gerne kuscheln und streicheln und sind so der beste Seelentröster.

Tiere geben aber auch eine tägliche Regelmäßigkeit vor, wollen beschäftigt, gepflegt und gefüttert werden. Senioren, die sich um ein Tier kümmern, leben organisierter und aktiver. Sie leiden weniger an hohem Blutdruck, Schlafstörungen oder Depressionen.

Der Garten oder die grüne Oase auf dem Balkon

Ob Kräutergarten, ein Gemüse-Hochbeet oder ein buntes Blumenmeer, die Betätigung an frischer Luft regt den Kreislauf an und hebt die emotionale Verfassung.

Nach getaner Arbeit lädt ein bequemer Liegestuhl unter einem schattenspendenden Obstbaum oder dem Sonnenschirm auf dem Balkon zum gemütlichen Nichtstun ein.

Damit die Gartenarbeit bis zur ersehnten Erntezeit nicht zur kräftemäßigen Belastung wird, gibt es Senioren Hilfsmittel für den Garten. Sie erleichtern das Bepflanzen, Unkraut auszupfen und Bewässern.

Ein selbstbestimmtes Leben nach eigenen Wünschen zu führen, ist also gar nicht so schwer.

Doch was, wenn Ihnen die Tage nur grau und düster vorkommen?

Es ist wahr, nicht nur das Leben allgemein, auch das seelische und körperliche Empfinden, verändert sich im Seniorenalter.

Der Jungbrunnen gegen faltige Haut und Vergesslichkeit ist bisher nicht gefunden und für schmerzende Glieder wächst kein heilendes Zauberkraut.

Hat sich die Angst vor dem „älter werden“ erst einmal in den Gedanken breitgemacht, lässt sie sich nicht einfach vertreiben.

Deshalb sind für Senioren nicht alle Tage heiter, nur weil vor der Tür die Sonne scheint.

Wie es weitergeht, liegt jedoch weitestgehend bei Ihnen. Setzen Sie Trübsal und schlechte Laune vor die Tür. Verwöhnen Sie sich mit tollen Wellness Produkten für Senioren. Tun Sie jeden Tag etwas für Körper und Seele. Vor allem wehren Sie sich aktiv gegen die Einsamkeit.

Sperren Sie sich nicht vom Leben aus, sonst fühlen Sie sich nutzlos und der Alltag wird zur quälenden Last.

Beschäftigen Sie sich mit dem, was Ihnen Freude bereitet. Träumen Sie nicht nur von Ihren Herzenswünschen, erleben Sie sie.

An Zeit fehlt es nicht. Sie müssen sie nur sinnvoll einsetzen. Dabei helfen Ihnen etliche Freizeitangebote, Seniorenprodukte für die verschiedensten Lebensbereiche und unsere Empfehlungen zu zweckmäßigen Alltagshilfen.

„Ars vivendi“ – ist lateinisch und heißt übersetzt: die Kunst zu Leben. Erlernen wir sie im Alter neu – Ars vivendi.

WIE LEBEN WIR IM ALTER – HIER HEISST DER BEDARF ALTERSGERECHTES LEBEN

GEBORGENHEIT
Senioren müssen oftmals auf altvertraute Lebensgewohnheiten verzichten. Geborgenheit und ein geliebtes zuhause dürften niemals dazugehören! Solange Sie Ihr Leben ohne fremde Hilfe bestreiten können, ist das auch keineswegs nötig. Vertrauen Sie auf Alltagshilfen für Senioren, sie erleichtern die Haushaltsarbeit und geben Sicherheit im täglichen Leben.

Mit zunehmenden Jahren lassen sich die Hausarbeit und alltägliche Aufgaben wie Anziehen, Aufräumen oder Kochen nicht mehr mühelos bewältigen. Das ist kein Grund, zu verzagen. Denn es gibt sie, die kleinen und größeren Alltagshilfen für Senioren, die das Leben in den eigenen vier Wänden erleichtern. Sie bieten neben einem erhöhten Lebenskomfort Sicherheit und bewahren Sie vor Haushaltsunfällen und schwerwiegenden Stürzen.

Dass es enorm wichtig ist, Stürzen vorzubeugen, beweist die Tatsache, dass ein Drittel aller Senioren mindestens einmal jährlich hinfällt. Im Übrigen steigt das Sturzrisiko ab einem Alter von nur 65 Jahren rapide an.

Um ein altersgerechtes Wohnen, ohne Unfallgefahren sicherzustellen, sind eine barrierefreie Gestaltung sowie technische Produkte für Senioren unerlässlich.

Was ist barrierefreies Wohnen?

Barrierefrei heißt, dass Wohnräume, Einrichtungsgegenstände sowie Kommunikationsgeräte hindernisfrei zugänglich und nutzbar sind.

Das bedeutet nicht, dass es in Ihrem Zuhause nach Umbaumaßnahmen und dem Einbau von Senioren Hilfsmitteln wie in einem Krankenhaus oder Pflegeheim aussieht. Auch müssen die Zimmer nicht zwangsläufig neu eingerichtet werden, oftmals genügen kleine Veränderungen, um den Bedarf altersgerechten Wohnens zu erfüllen.

Wie Sie mit Senioren Hilfsmitteln Ihre Wohnung sicherer machen und den Wohnkomfort erhöhen, möchten wir Ihnen an einigen Beispielen kurz erläutern.

Altersgerechte Hilfsmittel und Sicherheitsmaßnahmen, die in allen Wohnräumen zu finden sein sollten:

  1. Rauchmelder mit Licht- und Tonsignal.
  2. Eine helle Beleuchtung durch mehrere Spot-Leuchten oder Leuchtsysteme.
  3. Lichtschalter sowie Steckdosen befinden sich ca. 85 cm über dem Boden, um sie stehend und sitzend problemlos zu erreichen.
  4. Türen sowie Fenster lassen sich leicht auf- und zuschließen.
  5. Fenstergriff-Verlängerungen erlauben das Öffnen und Schließen im Sitzen.
  6. Abgesenkte Türschwellen bzw. abgeschrägte Kanten sind keine Stolperstellen mehr.

Das Badezimmer – Senioren Hilfsmittel für Bad, Dusche und WC

Ein barrierefreies Bad dient dem Erhalt Ihrer Selbständigkeit, erleichtert die tägliche Körperpflege und grenzt die Gefahr von Unfällen mit schwerwiegenden Verletzungen ein. So geben genügend Haltegriffe Sicherheit und ein Anti-Rutsch-Belag schützt vor Ausrutschen auf feuchten Fliesen.

Die mühselige „Kletterei“ in die Badewanne gehört mit einem Wannengriff, einer Einstiegshilfe oder einem Wannenlift und einem Wannensitz der Vergangenheit an. Sind von vornherein umfangreiche Umbaumaßnahmen geplant, empfiehlt sich der Einbau einer Sitzbadewanne mit Tür.

Senioren Hilfsmittel für die Dusche sind beispielsweise ein stabiler Duschhocker, ein Duschklappsitz oder ein Duschbrett. Ein Haltegriff darf ebenfalls nicht fehlen.

* Preis wurde zuletzt am 2. Mai 2017 um 21:10 Uhr aktualisiert

Wie sieht es mit Alltagshilfen für den Gang zur Toilette aus?

Hier müssen Sie durch eine Toilettensitzerhöhung, eine Griffstange an der Wand sowie eine Toilettenpapierhilfe nicht auf Unfallschutz und Komfort verzichten.

Alltagshilfen und Produkte für Senioren in der Küche

Mit dem Alter nimmt die körperliche Belastungsfähigkeit ab und das Empfindungsgefühl in den Händen lässt nach. So ist es nur zu verständlich, dass die Küchenarbeit nicht mehr so mühelos bewältigt werden kann.

Deshalb sind sicherheitsgebende und praktische Senioren Hilfsmittel für Haushalt und Küche gefragt.

Zu ihnen zählen:

  • Handläufe oder Haltegriffe,
  • eine kippsichere Sitzmöglichkeit,
  • rutschfester Fußbodenbelag,
  • Greifzangen, um Gegenstände ohne Bücken vom Boden aufzuheben oder von höher gelegenen Orten zu greifen.

Weitere Küchen-Hilfsmittel für Senioren:

Flaschen- und Dosenöffner für minimalen Kraftaufwand,

– spezielle Schäl- und Gemüsemesser,

– ergonomische Brot- und Fleischmesser,

– Schneidebrett zum Fixieren des Schneidegutes,

Besteck mit biegsamen und griffigen Schäften,

Tassen mit zwei Henkeln und Schnabel-Trinkbecher,

– Antirutschuntersetzer und Tabletts mit erhöhtem Rand.

Tellerranderhöhungen – die Speisen lassen sich besser mit dem Besteck aufnehmen.

Abgesehen von den kleinen Senioren Hilfsmitteln, die gute Dienste leisten, muss eine leichte und gefahrlose Bedienung der vorhandenen Küchengeräte sowie Installationen garantiert werden.

  • Elektrogeräte dürfen nicht zu hoch stehen, um mühelos erreichbar zu sein.
  • Besitzen Sie einen Geschirrspüler, ist es vorteilhaft, wenn Sie ihn im Sitzen ein- und ausräumen können.
  • Für die Spüle ist ein Brauseschlauch ratsam, da er den Bewegungsradius vergrößert, was außerdem das Befüllen eines Eimers erleichtert.
  • Schutz vor Verbrühungen leistet eine Temperaturbegrenzung in der Wasserarmatur.

Erfahrungsgemäß verursacht der Herd die meisten Küchenunfälle mit Verbrennungen und Wohnungsbrände. Ein Induktionskochfeld bietet die größte Sicherheit. Es erhitzt sich nur, wenn ein Topf auf dem Kochfeld steht. Beachten müssen Sie, dass Sie nur Kochgeschirr verwenden, das für ein Induktionsfeld geeignet ist.

Welche Möglichkeiten zur barrierefreien Wohnzimmer-Einrichtung gibt es?

Hier kommt es vor allem auf standfeste Möbel an, die ein Abstützen erlauben, ohne zu kippen. Weiterhin sollte das Wohnzimmer nicht zu massig möbliert und dekoriert sein, da viele Gegenstände die Sturzgefahr erhöhen. Um Stürze durch Stolpern zu verhindern werden Teppiche und Läufer mit dem Fußboden verklebt oder durch Anti-Rutsch-Matten fixiert.

Mit Sitzkissen und speziellen Aufstehkissen können Sie die Sitzmöbel Ihrer Körpergröße anpassen.

Altersgerechte Hilfsmittel für das Wohnzimmer sind beispielsweise:

  • Das Seniorentelefon und Seniorenhandy mit extra großen Tasten und intuitiver Bedienung.
  • Ein Hausnotrufsystem für medizinische Notfälle. Es besteht aus dem Notrufsender, der am Körper getragen wird sowie einer Basisstation mit Freisprechanlage.
  • Eine Großtastenfernbedienung für das Fernsehgerät und Kopfhörer für besseres Hören.
  • Schreib- und Lesehilfen wie Tischlupe, Stifthalter oder eine Stiftverbreiterung.

Das Schlafzimmer – Senioren Hilfsmittel für Bett, Schrank sowie An- und Umkleiden

Auch im Schlafzimmer kommt es auf Bewegungsfreiheit an! Das Bett muss auf dem kürzesten Weg und von drei Seiten erreichbar sein. Ist es zu niedrig, um bequem sitzen und aufstehen zu können, lässt es sich durch spezielle Möbel-Füße um mehrere Zentimeter anheben. Als Aufstehhilfe dienen in jedem Fall ein Bettgriff und für sicheren Stand eine Anti-Rutsch-Matte auf dem Fußboden vor dem Bett.

Behaglichkeit im Bett garantieren:

– ergonomische Nacken-Kissen oder ein Kopfkeil,

– Wärmeunterbett und Wärmedecke,

– eine verstellbare Rückenstütze, die bei Bedarf im Bett aufgestellt wird,

– ein Betttisch sowie eine Ablagemöglichkeit für Bücher, Wecker usw.,

– ein Nachtlicht und eine Fernbedienung für die Deckenleuchte, wenn der Lichtschalter nicht vom         Bett aus zu erreichen ist.

Zum Aus- und Anziehen sind diese Alltagshilfen nützlich:

– Ankleidestock,

An- oder Ausziehhilfe für Socken und Strumpfhosen,

– Knöpf- und Reißverschlusshilfe,

– Schuhanzieher,

– elastische Schnürsenkel.

Weiterhin sorgen ein niedriger Schrank mit Kleiderstangen in Griffhöhe und eine zusätzliche Kommode für Übersichtlichkeit und erleichtern das Entnehmen von Kleidung oder Wäsche.

Der Flur – auch hier lohnen Senioren Hilfsmittel

Da der Flur oftmals über mehrere Zimmer begehbar ist, bietet sich der Einbau eines Bewegungsmelders zum Schalten des Lichtes an.

Hauptsächlich bei einem langgezogenen Flur dürfen Haltegriffe an der Wand, insbesondere in Tür-Bereichen nicht fehlen. Steht ausreichend Platz zur Verfügung, ist ein Stuhl zum Abstellen für Einkaufstaschen sinnvoll. Ebenfalls ist er eine nützliche Hilfe beim An- und Ausziehen der Schuhe in Verbindung mit einem Schuhanzieher und Stiefelknecht.In Bezug auf die Wohnungstür sind ein Türspion sowie eine Klingel, die mit einer Sprechanlage und einem elektrischen Türöffner verbunden ist, von Vorteil. Die Klingel muss laut genug sein, um sie aus jedem Raum zu hören.

Die Treppe – ihretwegen stellen viele Senioren die Frage:

„Muss ich mein gewohntes Zuhause frühzeitig aufgeben?“

Wer nicht ebenerdig wohnt, ist mit zunehmendem Alter auf Senioren Hilfsmittel, die das Treppensteigen vereinfachen, angewiesen.

Eine erste Maßnahme stellt ein zweiter Handlauf an der Treppe dar. Zudem sollte das Geländer auf beiden Seiten über die letzte Treppenstufe hinausgehen. Eine hinreichende Ausleuchtung ist ebenso notwendig.

Bei massiv eingeschränkter Bewegung wird eine Investition in einen Treppenlift unumgänglich.

Treppenlifte gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Überwiegend besitzen alle eine Klapp-Option, sodass die Treppe weiterhin zu Fuß nutzbar ist.

  1. Der Sitzlift – die am häufigsten genutzte Variante

Er bewegt sich auf Schienen an der Treppenhauswand auf- und abwärts. Geeignet ist der Sitzlift für Senioren, die selbständig sitzen und aufstehen können.

  1. Der Stehlift – für schmale Treppen

Ist die Treppe für einen Sitzlift zu eng, kommt der Stehlift zum Einsatz. Meist verfügt er über Armlehnen und einen Sicherheitsbügel in Höhe der Hüfte.

Die Wahl fällt auch dann auf ihn, wenn Senioren nicht mehr in der Lage sind, ihre Knie zu beugen oder unter Schmerzen beim Sitzen leiden.

  1. Der Plattformlift – oder Rollstuhllift genannt

Der Plattformlift ist dem Funktionsprinzip des Stehliftes ähnlich, besitzt allerdings eine größere Stellfläche von etwa 80 x 100 cm für einen Rollstuhl bzw. Rollator.

Montiert kann er im Außen- und Innenbereich werden.

  1. Der Hublift – für maximal 3 Meter nach oben und unten

Der Hublift ist vergleichbar mit einer Hebebühne und wird überwiegend bei Eingangstreppen im Außenbereich eingebaut.

Für Rollstuhlfahrer bieten sich weiterhin portable Treppensteighilfen an:

Der Treppensteiger oder Stairwalker

Mit ihm bezwingen Rollstuhlfahrer mithilfe einer zweiten Person sogar Wendeltreppen mühelos.

Die Treppenraupe, ferner als Treppenkuli bezeichnet

Die Treppenraupe ist nur auf geraden Treppen nutzbar. Angeboten wird sie in verschiedenen Varianten für Rollstuhlfahrer mit Hilfsperson oder für Selbstbediener.

Um das Leben im Alter noch lange im gewohnten Zuhause bewältigen zu können, stehen Ihnen unzählige Alltagshilfen und technische Produkte für Senioren zur Verfügung. Sind Sie offen für Neues und bereichern Sie Ihre Wohnung mit altersgerechten Hilfsmitteln.



ALLTAGSHILFEN – IDEEN FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT

MOBILITÄTSHILFEN SIND SPEZIELLE PRODUKTE FÜR SENIOREN, DIE EIN SELBSTÄNDIGES LEBEN ERMÖGLICHEN

FREIHEIT
Freiheit bedeutet Unabhängigkeit und Selbstbestimmtheit. In der Lebensgestaltung von Senioren beginnt dieses Recht mit dem Schritt vor die eigene Tür. Für viele Senioren ist körperliche Aktivität ohne Einschränkungen nicht mehr selbstverständlich. Umso wichtiger ist es, sich seine Freiheit mit geeigneten Mobilitätshilfen zu erhalten.

Wenn Sie beim Laufen zunehmend unsicherer werden, ständig Schmerzen in Beinen oder Rücken verspüren und an Schwindelanfällen leiden, kann es schnell zu einem Sturz kommen. Liefern Sie sich nicht der Gefahr aus und vermeiden Sie mit einer passend gewählten Mobilitätshilfe für Senioren vorprogrammierte Stürze.

Mobilitätshilfen im Alter bieten nicht nur Sicherheit, sondern mehr Flexibilität. Nehmen Sie am Leben vor der Wohnungstür teil. Gehen oder fahren Sie spazieren, wann immer Sie möchten, und treffen Sie sich mit Freunden im Café. Erledigen Sie kleinere Besorgungen. Schauen Sie sich selbst in den Regalen im Supermarkt um und kaufen Sie das, wonach Ihnen der Appetit steht.

* Preis wurde zuletzt am 31. Juli 2017 um 13:52 Uhr aktualisiert

Greifen Sie auf folgende Mobilitätshilfen zurück:

Der Einkaufstrolley

Taschen schleppen gehört mit dieser Alltagshilfe der Vergangenheit an. Packen Sie sie in den Trolley und bringen Sie Ihre Einkäufe bequem nach Hause. Der Einkaufstrolley wird zusammenklappbar, mit Sitzfläche und als „Treppensteiger“ verkauft. Letzteres heißt, dass er durch ein Drei-Rad-System ohne Kraftaufwand über Treppenstufen rollt.

Der Gehstock

Ob klassisch in Holz oder modern in Aluminium und Carbon, der Gehstock ist in vielen Varianten erhältlich. Dass Senioren Hilfsmittel für Rentner gibt es beispielsweise als Faltstock, Krücke mit Unterarmgehstütze und aufklappbaren Gehstock mit Sitz für Ausruhe-Pausen.

Der Gehrahmen

Der Gehrahmen bietet Ihnen im Vergleich zum Gehstock mehr Trittsicherheit und Balance. Er besteht aus einem massiven Rohr-Gestell mit vier Füßen sowie zwei Halte- bzw. Stützgriffen.

Der Rollator

Ein Rollator, oder Gehwagen genannt, befördert Ihre Einkaufstaschen, stützt Sie und hält je nach Modell einen Sitzplatz zum Pausieren bereit. Alle Rollatoren sind mit einem Gepäck-Korb, zwei Schiebegriffen inklusive Handbremsen sowie vier Rädern ausgestattet. Durch den ständigen Bodenkontakt garantiert die stabile Mobilitätshilfe Sicherheit gegen Kippen.

Der Elektro Scooter

Diese Mobilitätshilfe als Dreirad– oder Vierrad-Seniorenmobil verhilft zur luxuriösen Flexibilität und Unabhängigkeit. Ob Sie mit dem Scooter zu einer Spazierfahrt aufbrechen oder Ihre Einkäufe erledigen, mit ihm ist ein selbständigeres Leben ohne fremde Hilfe möglich.

Die Vorteile eines Elektro Scooters:

  • bequem und sicher,
  • einfache Bedienweise,
  • für größere Strecken geeignet,
  • unkomplizierter Transport im Auto.

Der Rollstuhl

Sie müssen nicht absolut unfähig sein, zu gehen, um einen Rollstuhl als körperentlastendes Senioren Hilfsmittel zu nutzen.

Unterschieden wird zwischen:

Aktivrollstuhl

Fahren Sie mithilfe Ihrer Armkraft oder lassen Sie sich auf längeren Ausflügen und notwendigen Wegen, wie zum Beispiel einen Arztbesuch, schieben.

Transportrollstuhl

Meist wird er im Wohn-Bereich eingesetzt und von einer Hilfsperson geschoben.

Hierunter zählen ebenfalls der Badezimmerollstuhl, Duschrollstuhl sowie Toilettenstuhl.

Leichtmetallrollstuhl

Er ist besonders leicht und für einen platzsparenden Transport im Fahrzeug falt- oder klappbar.

Multifunktionsrollstuhl

Auch als Pflegerollstuhl bezeichnet ist er für den Innen- und Außenbereich einsetzbar.

Er besitzt mehrere Einstell-Möglichkeiten für:

– Sitzhöhe und Liegeposition,

– Kopfstütze sowie Armstützen,

– Beinunterlagen,

Unterschenkel- und Fußstützen.

Elektrischer Rollstuhl

Er bietet Ihnen die Perspektive, ohne eine Hilfsperson längere Strecken zu fahren. Die Steuerung erfolgt meist über einen Bedienhebel oder Joy-Stick.

Wählen Sie zwischen:

Direkter Lenkung

Bei diesem elektrischen Rollstuhl treibt ein Motor die Vorderräder an. Die Lenkräder befinden sich hinten. Sie werden durch einen Lenkmotor mit Lenkstange gesteuert.

Dadurch bewegt sich der Rollstuhl stabil in der Spur und ist für den Außenbereich bestens geeignet.

Indirekter Lenkung

Der Rollstuhl verfügt in der Regel hinten über große Antriebsräder und vorn kleinere Lenkräder. Die Antriebsräder werden mit separaten Motoren angetrieben. Gelenkt wird durch Ansteuerung der Motoren. Der Rollstuhl ist sehr wendig und damit auch für den Innenbereich einsetzbar.

Entscheiden Sie sich für einen Rollator oder Rollstuhl, benötigen Sie weiterhin:

  • eine Rollstuhlrampe, um Eingangs-Stufen zu überwinden,
  • spezielle Türschwellenrampen im Wohnbereich,
  • breitere Türen und genügend Platz in der Wohnung,
  • niedrigere Möbel, Lichtschalter sowie Tür-, Fenster- und Haltegriffe.

Technische Produkte für Senioren erleichtern als Mobilitätshilfe das Leben

Scheuen Sie nicht, sich auf eine Gehhilfe, ein Elektromobil oder einen Rollstuhl zu verlassen.

Hochwertige Mobilitätshilfen besitzen das GS-Zeichen. Sie bestehen aus stabilem und dennoch leichtem Material und ermöglichen eine dauerhafte Benutzung.

Wann zahlt die Krankenkasse?

Liegt eine ärztliche Verordnung vor, übernimmt auf Antrag Ihre Krankenkasse die Kosten in angemessener Weise.

MOBILITÄTSHILFEN – SICHERHEIT UND FLEXIBILITÄT

SANITÄTSBEDARF – SENIORENPRODUKTE FÜR KÖRPER- UND GESUNDHEITSPFLEGE SOWIE HILFSMITTEL IN DER ALTENPFLEGE

GESUNDHEIT
Sie gilt es so lange wie möglich zu erhalten. Doch vor Alterskrankheiten und körperlichen Beeinträchtigungen kann niemand davonlaufen. Lernen Sie, damit zu leben. Verlassen Sie sich auf Seniorenprodukte, die Ihren Alltag erleichtern und zu einem lebensfrohen Wohlbefinden beitragen.

Wird der Sanitätsbedarf an Hilfs- und Pflegemitteln für Sie notwendig, ist ein Sanitätshaus eine empfehlenswerte Anlaufstelle.

Ob in einem Fachgeschäft oder im Online-Handel, Sanitätshäuser bieten gesundheitsgeprüfte Produkte für Senioren zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensqualität an.

  1. Gesundheit und Vitalität

Altersbedingte Beschwerden und Erkrankungen erfordern nicht nur den Einsatz von Senioren Hilfsmitteln im Alltag. Unverzichtbar sind ebenso die Einnahme von Arznei- sowie Heilmitteln und eine ständige Überwachung durch Messung von Körperwerten.

Der Sanitätsbedarf umfasst hierbei:

Tablettenteiler, Medikationshilfen und Medizinschränke,

– Messgeräte zur Blutdruck-, Puls-, Zucker-, Cholesterin- und Körperfettüberwachung,

– Inhalationsgeräte, Personenwaagen, Fieberthermometer,

– Urin- und Stuhltests, pH-Wert-Teststreifen.

  1. Entspannung und Wellness

Bauen Sie nervlichen und körperlichen Stress ab.

Finden Sie mit diesen Wellness Produkten für Senioren zur inneren Ruhe:

– Luftsprudelbad für die Wanne und Fuß-Sprudelbad,

– Gesichtssauna,

– Luftbefeuchter und Aromagerät,

– Wärmekissen, Nacken-, Lenden- oder Fußwärmer.

* Preis wurde zuletzt am 3. Juli 2017 um 16:58 Uhr aktualisiert

  1. Hygienische und ästhetische Körperpflege

Der allgemeine Alterungsprozess bedarf erhöhten Aufwendungen in der Körperpflege.

Das sind:

– milde Waschlotionen und Badezusätze,

– Hygieneartikel und Pflegetücher,

– Hautpflegemittel und Haarkuren,

– Fußpflegeprodukte,

– Badeschwämme und Bürsten,

– Nagelfeilen, Scheren und Pinzetten.

  1. Häusliche Senioren- und Krankenpflege

Pflegehilfsmittel lindern die Beschwerden und erleichtern die heimische Pflege.

Produkte in der Altenpflege sind beispielsweise:

– Verbands- und Verbrauchsmaterial zur Wundbehandlung,

– Einmalhandschuhe, Mundschutz sowie Desinfektionsmittel,

Bettschutzeinlagen und Inkontinenzhilfsmittel,

– Kleiderschutzschürzen,

– medizinische Socken und Strümpfe,

– Bandagen, Schienen und Prothesen.

WENN MUSKELN UND GELENKE STREIKEN – THERAPIEHILFEN FÜR PHYSIOTHERAPIE UND SENIORENGYMNASTIK
SCHMERZEN
Körperliche Beschwerden trüben die Lebensqualität. Tage wie Nächte werden zur Belastung. Doch Sie können auch mit zunehmendem Alter viel für Ihren Körper tun. Suchen Sie sich fachkundigen Rat und nehmen Sie die Ihnen gebotenen Hilfeleistungen an.

Sporttherapie und Physiotherapie

Es gibt Tage, da sind die Beine schwer wie Blei oder der Rücken schmerzt bei der geringsten Bewegung.

Mit Schmerzsalbe und einer warmen Decke ist es nicht getan. Auf welche Senioren Hilfsmittel kommt es also an?

Die Lösung heißt sanfte Bewegung bei einer Sport- oder Physiotherapie. Ihr Hausarzt kann Sie diesbezüglich beraten und Ihnen eine wirksame Therapie verschreiben.

Natürlich ist Physiotherapie oder Sporttherapie nicht vom ersten Tag an heilsam. Aber nach einigen Therapiestunden stellt sich eine Linderung Ihrer Schmerzen ein und die Bewegungsfähigkeit verbessert sich deutlich.

Zugegeben, wie ein „junges Reh“ springen Sie auch mithilfe von Physiotherapie oder Sporttherapie nicht. Doch wenn Sie sich schmerzfreier fühlen, haben negative Gedanken oder eine missmutige Laune keine Chance mehr.

Sie verstärken den Erfolg einer Sporttherapie oder Physiotherapie, indem Sie die erlernten Gymnastik-Übungen täglich zu Hause anwenden. Die nötigen Therapie-Hilfsmittel für Senioren werden mittlerweile in einer reichhaltigen Auswahl im Handel angeboten.

Hierzu zählen:

– Gymnastikmatte und Ballkissen,

Gymnastikball, Sitzball oder Softball,

– Noppen- und Igelbälle oder Rollen,

– Fitnessbänder und Hanteln,

Fußtrittübungsgeräte sowie Hand-, Arm- und Beintrainer,

– Balance Trainingsgeräte,

– manuelle Nacken- oder Fußmassage-Geräte,

Muskel- und Nervenstimulationsgeräte für verschiedene Körperregionen.

Sport hilft nicht nur Muskeln und Gelenken

Neben dem Effekt, dass Ihre Gelenke beweglicher bleiben, und der altersbedingte Muskelabbau eingedämmt wird:

  • verbessert Sport die Durchblutung,
  • wirkt Blutdruckschwankungen entgegen,
  • kurbelt den Kreislauf an,
  • gilt als ultimativer Stimmungsaufheller,
  • und fördert soziale Kontakte.

Fitness- und Gymnastik-Club

Es gibt noch etwas, womit Sie Ihren Alltag abwechslungsreicher und gesünder gestalten. Besuchen Sie regelmäßig einen Fitness- oder Gymnastik-Club.

Zusätzlich zur sportlichen Betätigung erleben Sie mit neu gefundenen Freunden gesellige Stunden bei ausgedehnten Spaziergängen oder einem Stückchen Kuchen im Café. Die bösen Kalorien trainieren Sie beim nächsten Sporttherapie-Nachmittag gemeinsam wieder ab.

Auf Schwimmen und Wassergymnastik sollten Sie Ihren Gelenken zuliebe ebenfalls nicht verzichten. Es ist die körperschonendste Bewegungsform.

Viele Schwimmbäder haben Wassergymnastik-Kurse kostenlos im Angebot.

Fahren Sie mit dem Rad

Fahrradfahren macht Spaß, hält fit und baut Kondition auf. Ein hohes Maß an Sicherheit bieten Senioren-Fahrräder.

Sie verfügen über verschiedene Extras wie:

  • breite Reifen für Stabilität,
  • niedrige Mittelstange zum bequemen Aufsteigen,
  • vergrößerten Sitz mit Lehne zur Entlastung des Rückens.

Trauen Sie sich den Balanceakt nicht mehr zu, entscheiden Sie sich für ein kippsicheres Dreirad.

Die speziellen Fahrräder, die es in unterschiedlichen Größen gibt, besitzen entweder vorn oder hinten zwei Räder.

Beide Fahrradtypen, das Zweirad und das Dreirad werden ohne oder mit Elektromotor und Akku-Betrieb angeboten. Solch ein Elektro-Fahrrad oder E-Bike genannt, schont Ihre Beinkraft. Schalten Sie einfach bei längeren Strecken und bei Steigungen den Motor zu.

Hinweis: Leiden Sie unter chronischem Schwindel und Gleichgewichtsstörungen verzichten Sie auf das Fahrradfahren.

WAS BEDEUTET ERNÄHRUNG IM ALTER UND IST NAHRUNGSMITTELERGÄNZUNG EIN ZAUBERWORT?
LEBEN
Wofür lohnt es, zu leben? Die Antwort ist einfach: „Für das Leben in allen seinen Farben und Facetten.“ Kosten Sie Ihre Reise durch das Leben aus. Gestalten Sie es nach Ihren Wünschen. Gehen Sie neue Wege und finden Sie Erfüllung in jedem Tag. Vertrauen Sie dem Leben.

Wie viele Fette, Kohlenhydrate und Kalorien dürfen Senioren ihrem Körper zumuten? Es ist tatsächlich so, dass Lebensmittel, die bisher nie Probleme verursachten, zu Verdauungsstörungen führen. Andere wiederum sind im Alter bestens bekömmlich.

Wer jetzt auf eine Auflistung gut sowie schlecht verträglicher Lebensmittel hofft, der wird enttäuscht. Eine altersbedingte Nahrungsmittel-Unverträglichkeit zeigt sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Auch kommt es darauf an, ob Sie an Diabetes, sonstigen Stoffwechsel- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden. Hier möchten wir empfehlen, auf spezielle Produkte für Senioren zu vertrauen und in jedem Fall den ärztlichen Rat in Anspruch zu nehmen.

Ernähren Sie sich in erster Linie vollwertig und abwechslungsreich

Essen Sie regelmäßig und wählen Sie leicht verdauliche Nahrungsmittel, die reich an Mineral- und Ballaststoffen sowie Eiweiß sind. So werden Sie einem altersabhängigen Bedarf an Nährstoffen gerecht.

Verzichten Sie auf Zucker und tierische Fette, sie begünstigen Bluthochdruck, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes.

Essen Sie bis zu fünf Portionen frisches Obst und Gemüse am Tag, um Ihr Immunsystem zu stärken.

Trinken Sie ausreichend

Im Alter nimmt das Durstgefühl ab, doch Trinken ist wichtig, um keine Austrocknung durch Flüssigkeitsmangel (Dehydrierung) zu riskieren. Trinken Sie deshalb ca. 2 Liter am Tag.

Unsere Tipps:

  1. Trinken Sie rechtzeitig und regelmäßig – etwa ein Glas pro Stunde.
  2. Sie können neben Wasser verdünnten Obst- und Gemüsesaft, zuckerfreie Kräuter- oder Früchtetees sowie Mixgetränke mit Milch trinken.
  3. Verteilen Sie Wasserflaschen in jedem Raum Ihrer Wohnung. So werden Sie daran erinnert, zu trinken.

Nahrungsergänzungsmittel als Seniorenbedarf?

Unzählige Nahrungsergänzungsmittel werden tagtäglich angeboten und beworben, darunter immer wieder neue Produkte für Senioren.

Wir kennen sie alle, die verlockenden Werbeaussagen wie:

„Gesund und vital altern“,

„Beweglichkeit ohne Schmerzen“,

„Ein gesunder Geist ohne Vergesslichkeit“,

„Glatte und jung aussehende Haut“,

„Alternative Produkte als Stoffwechselkur“ usw.

Das Leben ist im Alter oftmals von Ängsten vor dem Alterungsprozess, vor zunehmenden Beschweren und vor Alterskrankheiten geprägt. Deshalb glaubt man der Werbung nur allzu gerne und kauft spezielle Produkte für Senioren guten Gewissens in Mengen ein.

Doch nicht alle Behauptungen sind wissenschaftlich nachweisbar. Bewiesen ist jedoch, dass eine Vielzahl Senioren ein Übermaß an Nahrungsergänzungsmitteln einnehmen. Um den altersabhängigen Bedarf an Nährstoffen und Vitaminen zu erfüllen, überschreiten sie sogar die empfohlenen Tagesmengen.

Hier gilt der Rat vom Arzt:

„Viel hilft nicht viel – eine Überdosierung birgt gesundheitliche Risiken!“

Welche Vitaminpillen und Mineralstoffe sind zur Ernährung im Alterungsprozess sinnvoll?

Wenn Sie sich allgemein wohlfühlen und abwechslungsreich ernähren, benötigen Sie in der Regel kaum Nahrungsergänzungsmittel. Verzichten Sie nicht auf frisches Obst und Gemüse, fettarmes Fleisch und Fisch.

Senioren legen meist zu viel Wert auf Vitamin E als Antioxidans und Magnesium zur Muskelentspannung. Unterschätzt wird allerdings der Bedarf an Vitamin D und B12 sowie am Mineralstoff Calcium.

Vitamin D

Vitamin D ist ein Geschenk der Sonne, doch mit zunehmendem Alter verliert die Haut ihre Fähigkeit, es aus den UV-B-Strahlen zu bilden.

Vitamin D hilft vorbeugend gegen:

– Erkältungen und Grippe,

– Osteoporose,

– Herzinfarkt sowie

– unnatürliches Zellwachstum, Krebsherde und Tumore.

Vitamin B12

Selbst wenn Vitamin B12 regelmäßig durch Fleisch, Fisch, Käse oder Eigelb aufgenommen wird, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Dies liegt an der altersbedingt eingeschränkten Produktion von Magensäure, die zu einer geringeren Aufnahme des Vitamins führt.

Vitamin B 12 beeinflusst:

– die Energieproduktion in den Zellen sowie die Zellteilung,

– die Blutbildung und Körperentgiftung,

– den Erhalt und Schutz des Zentralnervensystems und des Gehirns,

– Stimmungsschwankungen und psychischen Stress.

Calcium

Calcium ist in Milchprodukten und grünem Gemüse enthalten. Kommt davon nicht reichlich auf den Teller, verringert sich die Stabilität der Knochen und es besteht die Gefahr von Knochenbrüchen.

Calcium unterstützt die:

– Gesunderhaltung von Knochen und Zähnen,

– Muskel- und Nerventätigkeit sowie Reizübertragung in Nervenzellen,

– Funktion von Nieren, Lunge und Herz,

– Bildung von Hormonen und Enzymen,

– Blutgerinnung

– Abwehrfunktion bei Allergien und Entzündungen.

Hinweis: Bevor Sie sich entschließen, auf Seniorenprodukte als Nahrungsergänzungsmittel zurückzugreifen, konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Er wird Sie in Abwägung einer Wechselwirkung mit anderen Medikamenten sowie Nebenwirkungen in der Wahl des Mittels beraten und den Einnahmezeitraum festlegen.

DIE KRANKHEITEN IM ALTER – WELCHE ALTERSKRANKHEITEN GIBT ES UND WAS ZÄHLT ALS CHRONISCHE ERKRANKUNG?

Charakteristisch für Alterskrankheiten ist ihre oftmals jahrelange Latenzzeit, bis sie ausbricht und durch Symptome erkennbar wird.

Alterskrankheiten sind bis auf einige Ausnahmen chronisch. Der Krankheitsprozess kann nur durch Medikamente eingedämmt, bzw. verlangsamt werden.

Die maßgeblichen Alterskrankheiten und chronischen Erkrankungen

Neben Gebrechlichkeit, bzw. Altersschwäche, Schwerhörigkeit, Vergesslichkeit und Hautveränderungen wie Altersflecken zählen zu den geläufigsten Alterserkrankungen: Hier können Sie weiterlesen…

DAS LEBEN IM ALTER ZWISCHEN PFLICHT UND KÜR

Das Thema „Altern“ darf nicht verschwiegen werden. Der Lebensabend gehört zum Leben dazu. Ist er von Selbstbestimmung und Würde begleitet, dürfen Senioren das Zurückliegende in guter Erinnerung erhalten und Ihren Lebensabend mit Selbstachtung und Zuversicht gestalten.

Franz Kafka bringt es auf den Punkt: „Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. – Franz Kafka -“

Nehmen Sie das umfangreiche Angebot an Seniorenbedarf an. Sehen Sie Alltagshilfen und Produkte für Senioren nicht als persönliche Niederlage. Denn sie bieten Ihnen die Chance auf ein ausgefülltes, eigenständiges Leben trotz altersbedingten und gesundheitlichen Beeinträchtigungen.

Das Wunder des Lebens mit seiner Schönheit immer wieder erkennen und das Leben im Alter meistern? Antworten darauf finden Sie in unseren Blogbeiträgen.