Ernährung im Alter – wo liegt das Risiko einer Fehlernährung?

Das „älter werden“ kann keiner von uns verhindern; doch eine gesundheitsbewusste Ernährung im Alter trägt maßgeblich dazu bei, die Alterungsprozesse zu verlangsamen.
Eine ausgewogene Kost mit hoher Mikronährstoffdichte ist die Voraussetzung für Vitalität, Wohlbefinden und somit eine fühlbare Lebensqualität im Seniorenalter.

Hinweis: Mikronährstoffe sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente sowie sekundäre Pflanzenstoffe und in Lebensmitteln wie Obst und Gemüse, Kartoffeln, Vollkorn- sowie Milchprodukten, Fisch und magerem Fleisch vorhanden.

Um den Nährstoffbedarf ausreichend abzudecken, benötigen wir eine tägliche Energiezufuhr von mindestens 1500 kcal.
Allerdings kommt es bei Senioren oftmals zu einer Mangelversorgung des Organismus mit Mikronährstoffen wie:

  • Vitamin C, D, E, B1, B2, B6, B12,
  • Eisen, Zink, Magnesium, Calcium, Selen,
  • Eiweiß und Ballaststoffen.

Die Medizin spricht dann von einer Mangelernährung bzw. Fehlernährung (Malnutrition). Gründe hierfür können eine zu einseitige oder zu geringe Ernährung im Alter, aber auch ein krankheits- und medikamentenbedingter Nährstoffverlust sein.
Die Symptome reichen von Appetitlosigkeit, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, bis hin zur Entkräftung und psychischen Belastung. Weiterhin weisen Schlafstörungen, Schwächeanfälle und eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten auf Fehlfunktionen von Organen sowie ein geschwächtes Immunsystem hin.

Das A und O ist eine gesunde, vitaminreiche Ernährung im Alter

Um sich gesund und vitaminreich zu ernähren, bedarf es einer ausgewogenen Nahrungs-Zusammenstellung sowie regelmäßigen und frisch zubereiteten Mahlzeiten.
Doch so simpel „gesunde Ernährung im Alter“ auch klingen mag, für viele Senioren wird gerade sie zum Problem.

Eine nahrhafte Kost bedeutet nicht nur eine umfangreiche Auswahl an Zutaten, sondern auch reichlich Töpfe und Küchengeschirr, anstrengendes Stehen vor dem Herd, nervlicher Stress und nach der Mahlzeit jede Menge Abwasch. Allein bei dem Gedanken an die Strapazen keimt ein verständliches Gefühl von Unlust und Überforderung auf. Vielen Senioren vergehen regelrecht der Appetit und die Lust auf Essen und sie fragen sich:
„Lohnt der Aufwand für mich allein oder uns beide überhaupt? Sättigen „einfache“ Gerichte nicht auch?“

Hinzu kommt, dass manche Speisen, wie beispielsweise gegrilltes Fleisch oder gebratener Fisch unter Zugabe von Fetten oder Ölen im Seniorenalter nicht mehr so gut vertragen und deshalb ersatzlos vom Speiseplan gestrichen werden.

 

Zum Glück dürfen wir uns in Bezug auf Ernährung im Alter auf Alltagshilfen verlassen. Eine davon ist der Dampfgarer.

Der Dampfgarer – er garantiert eine vitaminreiche und bekömmliche Ernährung im Alter

Seit tausenden von Jahren nutzen die Asiaten die Vorzüge des schonenden Garens, bei dem das Eigenaroma und wertvolle Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel nahezu komplett erhalten bleiben.

Ein elektrischer Dampfgarer lässt diese klassische, antike Kochkunst zum Kinderspiel werden. Denn Dampfgaren ist kein Hexenwerk und völlig unkompliziert. Alles was gekocht werden kann, darf in den Dampfgarer. Die Garzeiten entsprechen hierbei denen eines herkömmlichen Kochfeldes.

Der größte Vorteil eines Dampfgarers liegt in der vitaminerhaltenden Zubereitung von schmackhaften und leicht verdaulichen Speisen. Mahlzeiten aus dem Dampfgarer sind zudem magenschonend und kalorienarm, da auf die Zugabe von Fetten gänzlich verzichtet werden kann.

Wie funktioniert ein Dampfgarer?

Wie der Name verrät, dient ein Dampfgarer dem Garen von frischen Nahrungsmitteln mit bis zu 100 °C heißem Wasserdampf. Der Dampf wird im unteren Teil des Küchengerätes aus dem zuvor eingefüllten Wasser erzeugt. Durch siebartige Böden gelangt er in die darüberliegenden Behälter und umschließt die hineingegebenen Produkte, die auf diese Weise schonend gegart werden. Sie trocknen weder aus, noch verwässern sie oder verlieren an Geschmack. Im Gegenteil, ihre Aromen, Farbe sowie Struktur bleiben ebenso erhalten, wie Vitamine, Mineral- und Nährstoffe, die für eine gesunde Ernährung im Alter unabdingbar sind.

Mit einem Dampfgarer verkürzen Sie im übrigen Ihren Arbeitsaufwand und sparen Zeit sowie Energiekosten, da in voneinander getrennten Garbehältern unterschiedliche Produkte gleichzeitig gedünstet werden.

So einfach geht es:

1. Zutaten vorbereiten, bei Bedarf würzen und in den Dampfgarer geben;
2. Wasser in den Gerätetank füllen;
3. Temperatur sowie Garzeit einstellen und das Gerät anschalten.

Schon dürfen Sie sich anderen Dingen widmen, in aller Ruhe den Tisch decken oder sich entspannt auf ein leckeres Mittagessen freuen.

Keine stressige Arbeit am heißen Herd. Keine Gefahr von Brandblasen an Ihren Fingern und kein angebranntes, bzw. verkochtes Essen, denn der Dampfgarer schaltet nach abgelaufener Garzeit selbständig ab.

Wie viele verschiedene Lebensmittel Sie mit dem Dampfgarer dünsten können, hängt von der Anzahl der Garbehälter ab. Die gängigsten Dampfgarer-Tischgeräte für einen Single- oder 2-Personenhaushalt verfügen über 3 Behälter mit einem Fassungsvermögen von bis zu 10 Litern.

Die Reinigung und Wartung eines Dampfgarers

Sie erweist sich als unkompliziert. Alle beweglichen Teile können in der Spülmaschine oder per Hand im Aufwaschbecken mit Spülmittel und warmem Wasser gereinigt werden.
Von Zeit zu Zeit ist es nötig, den Wasserbehälter ähnlich einer Kaffeemaschine zu entkalken. Die meisten Modelle verfügen hierfür über eine LED-Anzeige, die bei einer erhöhten Kalkablagerung leuchtet.

 

Gesunde Ernährung im Alter – was kommt mit einem Dampfgarer auf den Teller?

Herzhaft, pikant oder süß, ein Dampfgarer ermöglicht die verschiedenartigsten Gerichte:

Fleisch von Rind bis Geflügel

Ob Rinderrouladen, Schweinsbraten, Bratenstücke vom Hasen, Wild-Gulasch, Lammfilets, Geschnetzeltes oder Hackbällchen – Fleisch wird im Dampfgarer besonders mürbe und zart und büßt nichts von seinem Eigengeschmack ein.
Selbst Geflügelfleisch wie Putenschnitzel oder Hühnerfilet, welches beim Braten in der Pfanne häufig trocken und zäh wird, kommt saftig aus dem Dampfgarer.

Tipp: Da Fleisch beim Dämpfen keinen Bräunungsgrad erreicht, kann man es vor dem Garen kurz angebraten oder danach im Backofen leicht grillen.

Fisch und Meeresfrüchte

Forelle, Lachs, Aal, Kabeljau, Thunfisch …
Das Fleisch von Fischstücken, Filets oder Steaks bleibt beim Dämpfen aromatisch und trocknet nicht aus. So kann es problemlos, ohne zu zerfallen, serviert werden.

Tipp:Experimentieren Sie mit Kräutern und Gewürzen – Sie werden begeistert sein.

Selbst eine schmackhafte Zubereitung von Miesmuscheln, Jakobsmuscheln oder Shrimps wird mit einem Dampfgarer nicht zum Problem.

Gemüse, Kartoffeln und Obst

Wurzel- und Zwiebelgemüse, Kohl- und Blattgemüse oder Fruchtgemüse aber auch die meisten Obstsorten können im Dampfgarer gedünstet werden. Natürlicher Geschmack und Farbe bleiben dabei erhalten und neben Vitaminen und Mineralstoffen strotzt das Gemüse oder Obst vor sekundären Pflanzenstoffen. Denn diese werden beim Dämpfen nur geweicht und nicht zerstört. Genau darauf kommt es bei einer gesunden Ernährung im Alter an.

Hülsenfrüchte und Getreide

Das Garen von Erbsen, Linsen, weißen Bohnen, Sojabohnen sowie Reis, Hirse, Mais oder Polenta und Getreide-Flocken ist durch Zugabe von Wasser oder Brühe in einem ungelochten Garbehälter möglich. Auch hier profitieren Sie von natürlichen Vitaminen sowie wertvollen Ballaststoffen.

Nudeln

Ebenso wie Hülsenfrüchte oder Getreide lassen sich Teigwaren aller Art durch Hinzufügen von Flüssigkeit im Dampfgarer dünsten. Kein zusätzliches Wasser benötigen Lasagne und Nudelauflauf.

Vom Frühstücksei bis zum Rührei

Hart- oder weichgekocht, pochiert aus der Tasse oder lieber gerührt? Welches Frühstücksei trifft Ihren Geschmack?

Süße Leckereien – auch sie dürfen einen kleinen Platz bei der Ernährung im Alter einnehmen

Erfreuliche Nachrichten für Naschkatzen: Süßes kommt ebenfalls wohlschmeckend aus dem Dampfgarer.

Hier einige Beispiele:

  • Dampfnudeln, Mohnnudeln,
  • Fruchtknödel, Topfenknödel, Grießknödel,
  • Milchreis, Grießbrei,
  • Cremes, Puddings,
  • Aufläufe, Soufflés,
  • Fruchtkompott und Marmeladen.

Doch ein Dampfgarer kann noch mehr!

Auftauen von Lebensmitteln

Mit einem Dampfgarer lässt sich Gefrorenes rasch und schonend auftauen.
Bei einer Dampftemperatur von etwa 60 °C kommt es weder zum Angaren, noch zur Verfärbung der Produkte. Zudem schützt der Dampf optimal vor Austrocknung.

Aufwärmen von Speisen

Versierte Benutzer von Dampfgarern bezeichnen das Aufwärmen von Speisen als „regenerieren“, was keineswegs übertrieben ist. Jegliche Gerichte werden in ca. 5 Minuten bei 90 – 95 °C durch Wasserdampf erwärmt und sehen danach nicht nur wie frisch gegart aus, sondern schmecken auch so.

 

Gesunde Ernährung im Alter kann mit einen Dampfgarer so einfach sein!

Auftauen, garen und aufwärmen – der Dampfgarer ist ein Alleskönner und eine Bereicherung in jeder Senioren-Küche.

Die Behauptung, dass die wenigsten gesundheitsfördernden Gerichte eine Gaumenfreude sind, wird dank dieses nützlichen Küchengerätes widerlegt.
Denn ein Dampfgarer ermöglicht Ihnen bei einem minimalen Arbeitsaufwand eine abwechslungsreiche, schmackhafte und dennoch gesunde Ernährung im Alter.

Bedenken Sie auch die Stromersparnis, da Sie verschiedene Speisen mit nur einer Energiequelle zubereiten können. Ein weiteres Argument, welches den Dampfgarer zu einer lohnenden Investition macht.

 


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